Montag, 23. Januar 2012

Die Sache mit dem Blutspenden

Man stelle sich vor, dass man in einem unbedachten Moment einer lieben Kollegin von der Absicht, heute Blut spenden zu wollen erzählt, während eine andere Kollegin, nennen wir sie Elisabeth, dem Gespräch mehr oder weniger beabsichtigt lauscht. 
Nun stelle man sich weiter vor, dass es gerade 8.30 Uhr morgens ist, man selbst zu der überaus beliebten Gattung der Morgenmuffel gehört und von Amts wegen sowieso noch nicht motiviert ist, den Tag zu beginnen. 
Nun stelle man sich noch weiter vor, dass man, abgesehen von den heutigen Ringen unter den Augen, die von einem sehr ausschweifenden Privatleben zeugen, rundum mit sich zufrieden ist. Auch und vor allem was die äußere Erscheinung anbelangt. Ohne eingebildet wirken zu wollen. Sogar was das derzeitige Körpergewicht anbelangt, welches vielleicht bei einer Körpergröße von 180 cm und 65 kg manch einem etwas wenig erscheinen mag. Nun stelle man sich dies alles vor - gleichzeitig, versteht sich - und dann stelle man sich zu dieser Situation folgende Aussage von der reizenden Kollegin Elisabeth vor: 
"Ausgerechnet SIE gehen zum Blut spenden, an Ihnen ist doch sowieso schon nichts dran, Sie sind doch nur so ein Henftling!!!"

Und nun sagt mir, Schwestern, kann man einen Tag glücklicher beginnen? JA MAN KANN und das nächste mal werde ich antworten: 

"Gut sehen Sie heute Morgen wieder aus, für einen Zwerg gar nicht so übel!" 
Gehabt euch wohl eure Koschka
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