Sonntag, 17. März 2013

Experiment Vegetarier - Vorwort

Sie sind schon immer unter uns und ich kenne sogar etliche mittlerweile persönlich! Sogar meine beste Freundin ist eine. Die Rede ist von Vegetariern. Ich ertappte mich sogar vor ungefähr sechs Jahren dabei, als ich mir ein vegetarisches Kochbuch kaufte. Die Rezepte sind auch sehr lecker. Dennoch, so ganz konnte ich  mich noch nicht auf die fleischlose Seite der Macht ziehen lassen. 

Und nun lese ich seit neuestem immer öfter in Newslettern, Blogs und Zeitungen das Zauberwort "Veganer". Wen wunderts auch. Wenn es schon Leute gibt, die Fleisch essen, nur um nicht krank zu werden. Aufgrund des ganzen Antibiotika, welches im Fleisch mittlerweile nachgewiesen wird. Ein Lebensmittelskandal jagt den nächsten. 
Trotzdem, mit dem Wort "vegan" kann ich mich nicht so richtig anfreunden. Nicht, dass ich Menschen nicht verstehe, die komplett auf tierische Produkte verzichten. Sondern ich tue mich schwer, mir vorzustellen, dass ICH keine Eier mehr esse, keine  Milch mehr trinke, Joghurt, Butter, Käse, Quark und so weiter. Nein das geht nicht. 

Was bisher auch nicht ging war das Thema Vegetarier. Obwohl ich kaum noch Fleisch esse. Okeee, die Minihaxe auf dem 50iger meiner Tanten war wirklich lecker. Und das Schnitzel in meiner Lieblings-Schnitzel-Kneipe schmeckt auch hervorragend. Aber ich kaufe mir schon ewig keinen Braten mehr, oder ein Schnitzel, geschweige denn eine Haxe, um mir dann zu Hause am Sonntag mit Klößen und viel Soße so richtig zünftig den Magen vollzuschlagen. Maximal kommt mir noch ein Hühnchen in den Kochtopf, aber auch da muss ich weit fahren, bis ich ein ehemals glückliches Hühnchen zu kaufen kriege. 
Wo ist dann das Problem, fleischlos zu essen? Ganz einfach: Ich bin Wurstesser. Leberwurst, Leberkäse, Salami, Blutwurst, ich liebe Wurst. 
Und doch packt mich jetzt der Ehrgeiz: Ich starte das Koschka-die-Vegetarierin-für-30-Tage-Experiment. 
Warum 30 Tage? Weil ich schon froh bin, wenn ich es 10 Tage schaffe. Und weil jeder "So-wirst-du-glücklich-Ratgeber" von dreißig Tage-Programmen schreibt. Da muss doch was dran sein, oder? Und warum vegetarisch? Weil ich wissen will, ob ich es kann. Die Sache mit der Ethik, der Verantwortung und meiner Gesundheit...darüber reden wir später. 
Also auf gehts! Tag eins beginnt: JETZT! 
Kommentar veröffentlichen