Donnerstag, 18. April 2013

Experiment Vegetarier - einen Monat - geschafft

Ein Monat ohne Fleisch! Geschafft! Das heißt fast! Da war das Thema mit dem Fisch. Naja. Für mich hab ichs geschafft. PUNKT.  
Zum Abschluss habe ich mir heute Mittag erstmal Maultaschen mit Kartoffelsalat bestellt. Sozusagen als Belohnung so ein bisschen Fleisch im Teigmantel. Und was soll ich sagen? Ich fand es nicht gut. Wäre ich mal lieber bei den Kässpätzle geblieben, die haben mich viel mehr angelacht. 

Fazit: 
Es war schwerer als ich dachte, gerade die ersten Tage war ich total auf Fleisch- und Wurstentzug und darüber selbst etwas erstaunt, um nicht zu sagen völlig außer mir! 
Überrascht war ich, wie groß mittlerweile das vegetarische Angebot in Restaurants, Supermärkten und in den Kühlschränken meiner Freunde ist. Sogar beim Lieblingsgriechen in Berlin gibts ne ganze Seite mit vegetarischen Leckereien in der Speisekarte. 
Überrascht war ich auch, wie hoch die Dunkelziffer der Vegetarier ist, bei denen man das jahrelang gar nicht merkte. Die machen einfach kein Gewese um ihr Essverhalten. Nicht so wie ich. 
Außerdem bilde ich mir ein bisschen ein, dass sich meine Haut über die letzten 30 Tage freut. 
Ich denke, ich behalte die Gemüsezeit noch ein bisschen bei. 

Unsere russische Putzfrau will mir nächste Woche mit Fleisch gefüllte Teigtaschen mitbringen. Ich sagte, dass ich gerade nicht so der Fleischesser sei. 
"Nein, Koschka! Nein! Ohne Fleisch nicht gut! In Fleisch viel Vitamine! Kennst du Karel Gott?"
Klar kenne ich den, ich hab sogar ein Autogramm - aber das nur am Rande.
"Seine Eltern nicht alt geworden. Haben beide nicht gegessen Fleisch. Karel Gott sagt, vielleicht sie länger gelebt wenn essen Fleisch."
Dann schau mer mal, wann das nächste Schnitzel wieder auf meinem Teller landet. 
Nur Gott allein kann das wissen. 

Gehabt euch wohl - eure Koschka

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